Der Film ist Mittel zum Zweck und bietet eine faszinierende, im Filmbereich ganz neuartige Möglichkeit, Veranstaltungen rund um das Thema neue Energien zu initiieren. Wir werden allein in Deutschland 100 Orte haben mit aktiven Event-Partnerschaften. Wir bieten engagierten Menschen in den Regionen den Film an, um ihre eigenen Belange zu unterstützen: Menschenrechtsgruppen, Energieberater, Kirchengruppen, Solarhandwerkern vor Ort, Umweltaktivisten. Sie bewerben sich bei uns nach bestimmten Vorgaben und werden für eines der 100 regionalen Kino-Events ausgesucht. So haben die Leipziger beispielsweise gesagt: „Wir machen mit. Schließlich kann keine friedliche Revolution an Leipzig vorbeigehen!“ Es werden vorhandene Strukturen aufgegriffen und wiederbelebt. Es gibt einen neuen Anlass für runde Tische und Aktionsbündnisse. Das Ergebnis hat uns alle überwältigt. Zum Zeitpunkt dieses Interviews nach 35 Kampagnentagen gibt es bereits Aktivitäten in fast 50 Städten.
Sie läuft ja bereits. Die ausgesuchten Event-Partner werden zum 30. Januar 2010 zu einem Kick-Off Meeting eingeladen. Das Interesse ist groß. Wir arbeiten auf Hochtouren. Die Gruppen werden auf die regionalen Premieren vorbereitet. Sie laden örtliche VIPs ein und können mit Firmen, Vereinen oder Parteien themenspezifische Veranstaltungen organisieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Gleichzeitig arbeiten sie mit örtlichen Kinos zusammen. Die Kinobetreiber sind sehr angetan von dieser Idee, das Kino als Initiativ- und Eventraum zu nutzen. Nicht nur aus monetären Gründen. Viele Kinobesitzer sind politisch engagiert. Auch weil diese Event-Kampagne etwas Neues darstellt. Wir bieten Anlass und Rahmen – und dann muss jeder selber losgehen.
Ja, das ist ein reales und virtuelles Netz. Die kennen sich untereinander – mehr oder weniger intensiv. Dieses Netz soll der Film weiterknüpfen. Sie können sich vorstellen, dass dieser rote Faden über alle Kontinente ein sehr aufwändiger dramaturgischer Ansatz war. Aber es hat sich gelohnt – nicht nur für die Dramaturgie, auch für die Protagonisten. Dass sie miteinander in den Dialog gingen, sich über die Kontinente hinweg die Hand gaben und die Zusammenarbeit bekräftigten, das hat manchem Kraft gegeben, zum Beispiel Ibrahim Togola bei seinem Besuch in Bangladesch.
Wir initiieren die regionalen Event-Partnerschaften und begleiten sie bis zur Premiere. Dann müssen sie auf eigenen Füßen weiter laufen. Wir werden zu vielen Orten reisen und Vorträge halten. Es soll für jeden Kinobesucher ein Faltblatt geben mit den 10 besten Energie-Tipps zur sofortigen Umsetzung und den aktuellsten Informationen zum Thema Erneuerbare Energien.